Schellenbogen handbemalt 19. Jhd. (908f)
195,00 €
Ein sehr seltenes Stück: Fränkischer Schellenbogen, handbemalt, ein besonders altes Stück schon aus dem 19. Jhd., unglaubliche Handarbeit, unglaublich dekorativ! Zustand siehe Fotos. diese sind Teil der Artikelbeschreibung.
(Einige Infos / Quelle Hirtenmuseum Hersbruck: Während in den Alpenländern die Kuhglocken mitLederbändern an die Hälse der Tiere gehängt werden, wurden in der fränkischen Region so genannte „Schellenbögen“ den Kühen um die Hälse gelegt. Diese wurden aus Holz von Nussbäumen oder Esche gefertigt. Das Holz wurde an die drei Tag in Wasser gesiedet, damit es zu einem Bogen geformt werden konnte. Dann wurde es in einen Spannblock gespannt, damit es seine Form behielt. In der Winterzeit stellten die Hirten die Schellenbögen her und bemalten sie dann mit unterschiedlichsten Ornamenten. Das machten sie teils freihändig oder sie verwendeten Schablonen. Je nach der Bemalung wird zwischen Blumenbögen, Muschelzugbögen, Bögen mit einfachen geometrischen Mustern und Blumenbögen unterschieden. Als „Sprechende Bögen“ werden jene Schellenbögen genannt, bei denen aus der Bemalung der Besitzer des Viehs erkennbar ist. Z.B. ein aufgemalter brauner Hirsch markierte die Kühe des Wirtes des Gasthauses „Zum braunen Hirschen“. Es gab auch typische Bemalungen für bestimmte Orte.)
Maße: B 36 x T 23 x H 50 cm
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